Slickepinne trainiert. - Yoga steht auf dem Plan.

Slickepinne trainiert. – Yoga steht auf dem Plan.

Klingt komisch, ist aber wahr: Wer sich nicht ordentlich dehnt und keine Lust aufs Stretchen hat, hat – was einen definierten Körper betrifft, schlechte Karten. Ich empfand es meisten als langweilig und habe es nie als einen festen Bestandteil meines Fitnessprogramms gesehen. Jetzt habe ich Ziele und aus diesem Grund steht Yoga fest auf dem Plan.

Gestern, Freitag, habe ich es wieder geschafft, vor der Arbeit mein Zuzka Workout durchzupauken. ZWOW Nummer 76, das man nur über einen russischen YouTube-Nutzer findet, was mich aber nicht weiter störte, schließlich kommt es mir auf das Programm an. Das war dieses Mal als Tabata-Workout angelegt: Drei Runden, sechs Übungen. Immer zwei Übungen wurden im Wechsel vier Minuten lang durchgezogen.

Vier Minuten lang: Side to Side Step Up (und wieder war ein Stuhl im Spiel) + Chair Hops

Vier Minuten lang: Plank hops + Knee Hugs (meine absolute Lieblingsübung für den Bauch)

Vier Minuten lang: Jump Lunge Kick Up + Sumo Chair (Hallo Oberschenkel)

Zuzka ZWOW 76

Insgesamt ist man also gerade einmal zwölf Minuten beschäftigt. Vorher noch ein wenig aufwärmen und danach stretchen – da kann niemand mehr sagen, er habe keine Zeit für ein tägliches Workout. Wirklich nicht. Auf dem Weg zur Arbeit (mit dem Rad, identische Zeit und immer noch die dicken Reifen) habe ich meine Oberschenkel ziemlich gemerkt und im Büro angekommen, fiel es mir wahnsinnig schwer meine Kaffeetasse zu heben. Muskelkater lässt grüßen.
Zur Belohnung und Ablenkung haben meine Arbeitskollegin und ich unseren spontan beschlossenen Kurztrip gebucht. Im September wird es für eine Woche nach Spanien gehen – wir wollen die Wellen reiten lernen. Das wird ein Spaß. Und Yoga wird auch angeboten, was mich auf die Idee brachte, zumindest diesen Part schon einmal in mein Training mit aufzunehmen.

Mit dem Rad nach Hause. Hallo Oberschenkel. Rad im Laden abgegeben. Hallo neue Reifen. Einkaufen und nach Hause gelaufen. Hallo Yoga.

Yoga für Surfer

Wem dabei jetzt irgendwie mumlig zumute wird, dem sage ich: Ausprobieren. Täglich. Das ist das Gute, wenn man wirklich morgens schon sein Workout erledigt hat – man hat am Nachmittag beziehungsweise am Abend immer noch Zeit, Neues auszuprobieren. Dieses Mal Yoga für Surfer. Ich habe “Chaz Rough” getestet – das ist der Typ, den ihr auf dem Foto seht. Zu finden auf YouTube unter “Yoga for Surfers”. Er ähnelt etwas Dustin Hoffman, was mich eventuell dazu bewegt haben könnte, ihn zu testen. Er ist wirklich gut.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. So war es dann auch. Gleich dreifach.

1. Deutschland hat gewonnen.

2. Brasilien hat gewonnen.

3. Ich habe eindeutig den besten Salat und die besten Gemüse-Burger meines Lebens gemacht. Slickepinne Salat

Lasst es euch schmecken…