Slickepinne trainiert. - Auch am Wochenende.

Slickepinne trainiert. – Auch am Wochenende.

Leute, glaubt es mir, ich war fleißig. Auch wenn ich mit dem Schreiben etwas in Verzug geraten bin, ich war alles andere als untätig. Ich habe meinen von mir selbsternannten Ernährungsberater mit Fragen gelöchert, Zuzka im Training geschlagen und ein paar nette Parks in der Umgebung von Berlin Schöneberg kennen und lieben gelernt.

Immer schön der Reihe nach

Mein Training. Das sah, nach Tagen sortiert wie folgt aus:

Am Samstag bin ich einigermaßen früh aufgestanden und habe mich dann an das Workout ZWOW45 gewagt. Das müsst ihr ausprobieren. Es hat wirklich wahnsinnig Spaß gemacht, denn wann habe ich zuletzt versucht einen Handstand hinzubekommen? Ewig her. Außerdem gab es direkt zu Beginn schon eine Kombination meiner zwei Favoriten-Übungen: Burpees und Knee Hugs. Je 30 Stück, danach war ich warm. Zum Abschluss gab es eine Yoga-Einheit (dieses Mal ausgelegt für Kletterer) von und mit Kassandra Reinhardt.

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Wer mir sagen kann, wie man das hinbekommt, bekommt mein Salat-Rezept. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass ich doch recht gelenkig sei, aber diese Übung? Keine Chance.

Nach dem Training gab es dann leckeres Frühstück: Rührei mit Tomate, Slickepinne Porridge, Brötchen und Kaffee. Und ein Besuch von Jule, die mit mir schon den Colour Run gelaufen ist und ab sofort mein Sportprogramm von Köln aus absolviert. Da ich am Wochenende Mops vom Dienst war (zehn Stunden vor dem Rechner sitzen und Social Media Kanäle betreuen), das Wetter aber einfach zu traumhaft war, habe ich mein Rad geschnappt und bin zum Volkspark Schöneberg geradelt. Samt Decke, Apfel, Laptop und Internetstick. So macht das Spaß mit dem Arbeiten. Abends dann leider gesehen, wie Costa Rica ausgeschieden ist, aber gut, man kann nicht alles haben.

Sonntag

Ausschlafen. Frühstück. Mops vom Dienst vom Halensee aus. Hier laufen zwar viele nackt durch die Gegend, aber zum Glück wird man nicht dazu genötigt, es den Herren und Damen gleichzutun. Ich habe es mir also außerordentlich bequem gemacht auf meiner Decke. Zum Abend hin ist mir dann bewusst geworden, dass ich zwar geradelt bin, dass das aber mit Sicherheit nicht ausreicht, um mein am zweiten Tag in Folge verputztes Eis mit Früchten und Sahne abzutrainieren. Außerdem stand ich schon wieder vor der Frage: Was muss auf meinen Teller? Und da kommt Florian ins Spiel, den ich an dem Tag zu meinem Ernährungsberater erkoren habe. Damit kennt er sich nämlich ziemlich gut aus und fortan ist er dafür verantwortlich, ob ich mich ausgewogen ernähre oder nicht. Was mir wohl eindeutig fehlt, sind Kohlenhydrate und wovon habe ich mehr als genug? Fett. Das musste mal gesagt werden. Und nach dem Satz: Pass auf, nicht dass du noch fett wirst, habe ich mir mein IPad geschnappt und ein Sonntags-Workout eingelegt: 20 Minutes Killer Core Workout von SeanVigue Fitness. Killer? Naja. Core Workout? Ja. Ich habe mich besser gefühlt, habe die Kohlenhydrate trotzdem in der Küche gelassen und bin schlafen gegangen.

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Ohne Kohlenhydrate funktioniert es eben nicht

Recht hat er, der Florian. Am Montag stand Klettern auf dem Plan, was ich grundsätzlich wirklich gerne praktiziere. Allerdings war ich am Abend so müde, dass ich schon um 20:30 im Bett lag und mich nicht mehr aufraffen konnte. Mein erster Tag ohne Sport. Und alles nur wegen der fehlenden Kohlenhydrate.