Fortsetzung Kieser Training und ein Wochenende am See

Fortsetzung Kieser Training und ein Wochenende am See

Kommt nicht auf die Idee, dass ich faul war. Seitdem ich Kieser Training teste, ähneln sich meine Trainingstage nur etwas. Heute gibt es aber Neuigkeiten. Ich habe eine neue App, neuen Sport und einen neuen See in Berlin getestet.

Vom Bouldern und dem perfekten Hüftschwung

Donnerstag, vergangene Woche, habe ich Besuch bekommen. Aus der wunderschönen Eifel. Und womit muss man rechnen, wenn man ausgerechnet mich besucht? Ganz klar, mit einem schön gefüllten Sportprogramm. Das fing am Abend auch direkt an. Mit bouldern.

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Über Nacht konnten sich die Arme und Finger erholen. Zumindest bei Tanja und Jasmin. Dafür haben die Beiden keine Rücksicht auf ihre Beine genommen und waren den ganzen Tag in Berlin unterwegs. Bei mir stand um 14:30 mein vorerst letzter begleiteter Trainingstermin im Kieser Studio auf dem Plan. Jetzt bin ich mit zehn ordentlichen Übungen und Geräten versorgt. Die Einstellungen bekomme ich auch ohne größere Schwierigkeiten hin, nur bei den Pounds bin ich noch nicht an der Obergrenze angelegt. Da werden noch fleißig fünf Prozent draufgelegt. Aber man soll’s ja nicht übertreiben. Außerdem hatte ich am Freitag noch etwas vor: Tanzen. Man muss dazu sagen, dass ich nicht unbedingt mit dem besten Rhythmus-Gespür gesegnet bin. Trotzdem, ich liebe Musik. Rock, Reggae, Merengue, Salsa. So etwas in die Richtung. Freitag Abend war es Salsa. Im Havanna in Berlin Schöneberg. Da kann ich zu Fuß hinlaufen und außerdem gibt es dort Freitags einen Salsa-Kurs – mit noch mehre Menschen, die zwei linke Füße haben und den Hüftschwung auch nicht besser hinbekommen. Eine Stunde lange und im Anschluss eine weitere zu Reggaeton. (Tanja hat ihre neue Berufung gefunden. Süße, du sahst wunderbar aus!) Das ist Training, sage ich euch. Immerhin war ich nicht so irre und habe mich in High Heels gequetscht. Ich bin schön in Turnschuh und Jeans aufgekreuzt – glaubt mir, das war die richtige Entscheidung.

Tritt in die Pedale

Ausschlafen ist doch auch was für Faule, oder? Also, nach dem leckeren Slickepinne Frühstück rauf aufs Rad und 10 Kilometer ans andere Ende Berlins geradelt. Ins Waxing Studio im Prenzlauer Berg. Ich möchte keine Schleichwerbung machen, ABER: An alle Mädels und Jungs da draussen. Wenn ihr ein Waxing Studio in Berlin sucht, geht zu Morena Waxing. Super kompetente Leute und ernsthaft: Es tut weniger weh.
Frisch gewaxt zehn Kilometer zurück und schon den ersten Sonnenbrand eingefangen. Geht gut los. Fix ein paar leckere Brote geschmiert und mit Decke und den beiden Mädels weitere acht Kilometer mit dem Rad zum See. Zum Teufelssee. Hier gibt es: Einen See, viel Wiese und noch mehr nackte Menschen. Daran muss man sich in Berlin wohl gewöhnen. Der See an sich ist aber wirklich schön und liegt mitten im Wald.

Vom See 15 Kilometer zum Sushi Abendessen und spätestens da wussten wir, was wir getan hatten. Sitzen war gar nicht mal so angenehm. Das Eis nach weiteren zehn Kilometern haben wir uns wirklich verdient.

Mein erstes Mal

Alleine im Kieser Studio. Morgens halb zehn in Berlin Wilmersdorf. Und ich habe es geschafft. Ich und mein Trainingsplan. Wir sind Freunde. So langsam merke ich das Training im oberen Rücken. Mein Ziel war es ja – und ist es immer noch, dass ich einem Rundrücken vorbeuge. Und ich finde, Kieser Training ist dafür wirklich gut geeignet. Es ist etwas anderes, ob ich Kreuzheben mache, Sit Ups und Klimmzüge oder ob ich gezielt an bestimmte Problemstellen herangehen kann. Natürlich ähneln sich viele Geräte denen in “normalen” Fitnessstudios, aber sie ähneln diesen auch nur. Wo gibt es eine Maschine, mit der ich meine Halswirbel stärken kann? Fotos werden nachgereicht. Ich bin wirklich begeistert. Und auch das Gerät F2, was für die gerade Bauchmuskulatur ist – nicht schlecht. Und, weiterer Pluspunkt: Es ist so kurz. Das komplette Training umfasst vielleicht 30-40 Minuten. Wenn überhaupt. Vielleicht sind es nur 20 Minuten. Wenn man grundlegend ein Fitnessstudio-Typ ist, dann kann ich Kieser Training bis jetzt wirklich empfehlen.

Nach meinem ersten Mal alleine im Studio, habe ich mich wieder auf den Weg zum See gemacht. Wieder zum Teufelssee, wieder zu den nackten Menschen.

Ich liebe diese App

Ich stehe auf Infografiken. Wenn etwas richtig schön bunt und mit toller Typographie dargestellt wird, dann bin ich glücklich. Das drucke ich aus und hänge ich mir auch ab und zu in mein Büro. Und ich stehe auf Social Apps. Foursquare (@S_Slickepinne) oder Swarm, Twitter (@S_Slickepinne), Instagram (@Slickepinne) und was es nicht alles gibt. Ich habe auch gerne eine Übersicht darüber, was ich alles so geschafft habe. Und hier kommt sie ins Spiel, meine neue Lieblings-App, die so verhasst in den Kritiken ist: Moves.

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Und? Was sagt ihr? So schön! Ja, die App wurde wohl von Facebook aufgekauft. Aber ich habe mir kein Profil angelegt und wenn ich das machen würde – was soll’s? Das ist etwas anderes, als was mit WhatsApp (was ich nicht besitze) abgelaufen ist. Moves finde ich großartig. Es tracked sozusagen meine Schritte und erkennt, wann ich ein Rad benutze oder laufe oder mit dem Bus unterwegs bin. Und dann sieht das am Ende eines Tages so aus, wie auf dem Bild zu sehen.