Final Color Run 2013. Olympiapark. Berlin.

Wir haben es geschafft. Ganze dreieinhalb Kilometer sind wir heute Morgen gerannt, haben unser Bestes gegeben, quasi ALLES, um anzukommen – im Ziel. Vom Farbenmeer gekennzeichnet.

Vor dem Start.

Vor dem Start.

Ja gut, es sollten fünf Kilometer sein. Wir haben uns auch auf fünf Kilometer eingestellt. Sind vorher in einem der Dixies verschwunden, haben auf die dritte Tasse Kaffee verzichtet und den größten Teil des Warm-Up-Programms haben wir ebenfalls artig bewältigt. Und dann standen wir – im Startbereich:

Der Startbereich.

Der Startbereich.

Der Startbereich I

Der Startbereich I

Eine La-Ola folgte der nächsten und auf den Ruf “COLOR” des Moderators, antworteten 3000 Läufer und Läuferinnen mit “RUN”. Eine herrliche Stimmung, trotz des etwas diesigen Wetters. Die ersten Farbbeutel wurden aufgerissen und bei jedem Hüpfer und “nach-oben-reißen” der Arme, machten sich die pinken, gelben, blauen Partikel auf den Weg in die Nase, Lunge, Mund (es schmeckte recht süß) und auf die Haut. Eben dorthin, wo gerade Platz war. Ziemlich gut, dass beim “Check-In” Atemmasken verteilt wurden – die man auch noch prächtig bemalen konnte (wo wir wieder beim Spaß wären):

Go Atemmasken go

Go Atemmasken go

Pünktlich um 11:00 Uhr, durfte die erste Riege losrennen. Schön langsam – die fünf Kilometer wollten wir uns einteilen. Nicht alles Pulver auf einmal verschleudern. Auch wenn wir das Ziel schon sehen konnten (es befand sich schräg gegenüber), der Weg dorthin war uns unbekannt. Und so rätselten wir – an jedem Kilometer eine Farbschlacht, oder wie war das organisiert. Apropo Organisation: Ein Hoch auf Jule, die gestern noch einmal spontan ein Hotel überfallen und um Duschhauben gebettelt hat – erfolgreich. Sie hatte gelesen, dass die Farbe – so schön sie auch auf dem weißen T-Shirt aussehen mag, sich ziemlich energisch in den Haaren und auf der Kopfhaut festsetzt. Dem wollten wir entgehen.

Wir sind also losgelaufen, die Atemmaske um den Hals, die Duschmütze auf dem Kopf und haben uns gefragt, wann unser Outfit endlich regenbogenfarben wird. Ging schnell. Nach gut einem Kilometer (geschätzt), kamen die ersten zwei Schlachten. Die Idee mit der Ein-Kilometer-eine-Farbe war dahin.

Erstmal eine Pause.

Erstmal eine Pause.

Als wir dann das letzte Mal um die Ecke bogen und den Zielbereich sahen, kamen schon Zweifel auf, ob wir den Weg zweimal laufen müssten. Aber nein. Das wars. Wir sind angekommen und haben es überlebt. Da es dann aber doch etwas weniger als fünf Kilometer waren (eine Läuferin berichtete uns eine Messung von 3,4 Kilometern), blieb etwas Pulver übrig. Nicht das wir verschwenderisch sind, aber …

Das (vor-)letzte Pulver.

Das (vor-)letzte Pulver.

Nächsten Jahr sind wir wieder dabei und nach dem nächsten Bild, mit Sicherheit einige mehr:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Danke an das Team von Color Run für die wirklich gelungene Organisation. Merci.