Deutschland ist Weltmeister.

Deutschland ist Weltmeister.

Ein Sonntag kann schon verdammt aufregend sein – und lang. Zum Beispiel, wenn Deutschland im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft steht und ich zehn Projekte an einem Tag erledigen möchte.

Ich wache in Köln auf. Es ist viel zu früh, ich habe keinen Kaffee, dafür aber einen Apfel und eine Birne; ich muss mein Auto ein letztes Mal umparken, Ssporteln, 600 Kilometer zurücklegen und rechtzeitig zum Anpfiff im YAAM ankommen. Mir bleibt – zu wenig Zeit. Also versuche ich zu kombinieren. Das klappt mit dem Zuzka Workout ZWOW 52 – Lean Body Workout ganz gut. Hier wird nämlich nicht nur trainiert, sondern auch gleichzeitig gedehnt. Bei den Pistol Squats habe ich etwas geschummelt. Ich komme zwar auf einem Bein in die unterste Position, beim Aufrichten brauche ich allerdings noch beide Beine. Dafür gibt es noch ein Extra Workout, dass sich mit dem Problem beschäftigt und das ich dringend mal wieder auf meinen Fitnessplan schreiben sollte…

Adieu, mein geliebtes Auto.

Es ist verkauft. Oder so gut wie. Ein letztes Mal habe ich mein heißgeliebtes Auto umgeparkt. Es tut mir tatsächlich in der Seele weh, dass ich ihn in Köln zurücklasse, aber – in Berlin braucht man einfach kein Auto. Es kostet nur Geld. Geld, dass ich lieber in Urlaube investiere – oder in neue Sportklamotten. Nach Berlin ging es dann mit der Mitfahrgelegenheit. Zumindest bis Potsdam und von dort die letzten 50 Minuten mit der Bahn nach Hause, wo ich endlich um 17:45 ankam. Fix Bratkartoffeln und Ei in die Pfanne und schon stand ein Freund vor der Tür, um mich und mein Fahrrad abzuholen – ab ins YAAM. Da ist die Stimmung immer bestens. Und dann war es soweit…

Deutschland ist Weltmeister

Und ich bin froh, dass ich den Torschuss von Götze (dessen Name ich nie wieder in den Mund nehmen wollte, zumindest nicht im positiven Sinn – sorry, mein Herz schlägt für den BVB) nicht verschlafen habe. Der Liegestuhl war so gemütlich, der Raum so dunkel und mein Körper und Geist haben sich auf ein Elfmeter-Schießen eingestellt. Aber nichts da. Der Schuss sitzt. Alles jubelt. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Und dann bekommt Messi auch noch (s)eine Chance.

War dann aber doch nichts. Einige Minuten später dann die Erlösung:

Deutschland hat sich den vierten Stern geholt. Ich kann es immer noch nicht glauben.